Anlage 3 "Schmidtwiese"

Der Krieg war zu Ende, die Währungsreform stand ins Land. Wir schreiben das Jahr 1948.
Von der Stadt Bad Homburg wurde ein neues Kleingartengelände ausgewiesen, die Geburtsstunde der Anlage 3, Schmidtwiese.
Im Frühjahr 1949 wurde das Gelände vom damaligen Vorsitzenden des Kleingartenbauvereins in Parzellen aufgeteilt.

Das gesamte Gelände bestand aus Wiesen, teilweise sogar aus Sumpf. Den Kleingärtnern, die nun in das Gelände einzogen, stand eine Menge Arbeit bevor.
Jede Parzelle musste rigolt, zwei Spatenstiche tief umgegraben, werden. Wegen der Sumpfstellen musste quer durch die Anlage eine Drainage angelegt werden.
Der nächste Schritt war die Verlegung einer Wasserleitung, denn die Bewässerung aus dem Heuchelbach war beschwerlich und in trockenen Sommern zu unsicher.
Die 5 Stichwege, welche die Anlage gradlinig durchziehen, wurden mit Randstreifen eingefasst.

So wurde durch Gemeinschaftsarbeit die Anlage komplett und mit der Zeit immer schöner.
Die Zugänge der Anlage über den Heuchelbach wurden nun durch Brücken aus Beton verbessert. Auch die Gärten wurden immer schöner und bunter. Blumenrabatten wurden angelegt und feste Gartenlauben gebaut.
Mit der Zeit wuchs der Freizeitwert immer weiter und so zogen auch die beliebten Gartenfeste ein. Im August 1974 wurde das erste große Anlagenfest zum 25-jährigen Bestehen gefeiert.

(Aus der Festschrift zum 100 Jährigen Jubiläum)

Obleute:

Monica Pieri

Katrin Wagner

Inhalte von Google Maps werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf die Cookie-Richtlinie (Funktionell), um den Cookie-Richtlinien von Google Maps zuzustimmen und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in der Google Maps Datenschutzerklärung.

Anlage 4 "Königsteiner Str."

Die Anlage wurde im Jahre 1950 gegründet und bestand zunächst aus lediglich 12 Gärten; das restliche Gelände bestand besonders zur Königsteiner Straße und zum Heuchelbach hin aus nassen Wiesen. Später kamen, nach umfangreichen Drainage Maßnahmen, nach und nach weitere Gartenparzellen hinzu, bis die heute noch bestehende Anzahl von 52 Parzellen erreicht wurde.

 

Einen Höhepunkt erlebte die Anlage im Jahre 1969. Hier gewann man eine bronzene Plakette und einen Geldpreis im „Wettbewerb um die schönsten Kleingärten deutscher Städte und Gemeinden“.

 

(Aus der Festschrift zum 100 Jährigen Jubiläum)

Obleute:

H.-J. Schmidt

Klaas Pick

Inhalte von Google Maps werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf die Cookie-Richtlinie (Funktionell), um den Cookie-Richtlinien von Google Maps zuzustimmen und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in der Google Maps Datenschutzerklärung.